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Treptow

Es dürfte bedenklich sein, wenn sich der Geschäftsführer des nach Decker-Voigt benannten Archivs als Rechtsanwalt, der Decker-Voigt bei Gericht vertritt, auf eine Abmahnung hin per Internet an die Öffentlichkeit wendet und gar noch ohne Erlaubnis des Verfassers eine private, nicht an diesen Geschäftsführer bzw. Rechtsanwalt gerichtete Email auszugsweise veröffentlicht, wie dies auf der inzwischen aufgegebenen Homepage  http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE der Fall war. Es wundert daher nicht, daß sich seine langjährigen Partner in seiner Rechtsanwaltssozietät von ihm getrennt haben. RA Treptow hat seither einen neuen Briefkopf. Vorsitzende des Vereins ist laut Registerauszug vom 5.5.2006 die Referendarin Frau Daniela Gajer-Koloska, Uelzen. Auf der Homepage seiner Anwaltskanzlei betrieb RA Treptow folgende umfangreiche Kampagne:
 

      http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/index.htm
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/index2.htm
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/kamp.htm 
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/kamp2.htm
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/kamp3.htm
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/kamp4.htm
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/kamp5.htm  
      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/kamp6.htm
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/kamp7.htm
      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/kamp8.htm
      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE
/HAB%2024.09.2002.htm
      http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/LBrief1.htm  

      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/LBrief2.htm  
      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/LBrief3.htm 
      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Pressemitteilung%2017.10.2002.htm  
      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Stellungnahme-BIM1.htm  
      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Stellungnahme-BIM2.htm  
      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Stellungnahme%20der%20Dozentenschaft%2004.10.2002.htm
      http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Rosenthal1.htm  

      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/KasselerKonferenz.htm  
      http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Rundschreiben1.htm    

      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Knill1.htm
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Knill2.htm
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/OBrief1.htm  
    
 http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/OBrief2.htm  
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Attacke1.htm  
      http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/BVM1.htm    
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/ungarn1.htm  
      
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Wirkstatt1.htm  
     
http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Wirkstatt2.htm  
      http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Eschenbrief1.htm 
      http://home.t-online.de/home/RAeTreptowpp.29525UE/Eschenbrief2.htm 
 

In seinen Schreiben an die Staatsanwaltschaft Münster vom 15.4.2005 und vom 6.5.2005 räumt RA Treptow ein, „in gleicher Sache mehrere Strafanzeigen/Strafanträge (03.03.2003, 10.4.2003, 23.03.2004, 25.06.2004, 31.01.2005, 07.03.2005 und 07.04.2005) … erhoben“ zu haben. Tatsächlich hat er bzw. seine Kanzlei erheblich mehr Strafanzeigen/Strafanträge/Klagen erhoben, noch dazu bei verschiedenen Gerichten: Bonn, Celle, Hamburg, Hannover, Lüneburg, München, Münster und zuletzt noch in Uelzen.

 

 

Per Fax des Anwalts des BKMT vom 27.9.02, 10.30 Uhr, wurde Herr Treptow aufgefordert, seine haltlosen Unterstellungen unverzüglich aus dem Internet zu entfernen. Er hat dies nicht getan, sondern am 15.10.2002 auf seiner Homepage auf die folgende Stellungnahme hingewiesen und neue Behauptungen aufgestellt.

 

Stellungnahme vom 27.9.2002 zur Kampagne des Rechtsanwalts und Notars Winfried Treptow
Natürlich wäre der BKMT sehr erleichtert, wenn die Vorwürfe nicht zuträfen. Doch sind sie derart gravierend und scheinen auch in den Punkten, die aufgrund der Presseveröffentlichungen überprüft werden konnten, zuzutreffen, weshalb der BKMT-Vorstand zur Überzeugung kam, hier sei ein jahrelanges Vertrauen mißbraucht und der Sache Musiktherapie übel mitgespielt worden, so daß er dem Antrag beunruhigter Mitglieder laut StGB § 258 entsprechen mußte.
Die Verdächtigungen und Unterstellungen des RA Treptow weist der BKMT zurück. Falsch sind die Behauptungen und Mutmaßungen („offenbar“):
 „Hinter diesen Veröffentlichungen stehen offenbar zwei mit Herrn Prof. Decker-Voigt konkurrierende Berufskollegen, die sich gleichfalls der Musiktherapie widmen. Das sind einmal der Tübinger Universitätsprofessor Walter Zifreund, das andere Mal der 1. Vorsitzende des MTT (Musik- und Tanztherapie), Prof. Dr. Dr. Karl Hörmann (Universität Münster). Der Berufsverband MTT darf nicht verwechselt werden.“
 Weder der eine noch der andere Genannte stehen hinter diesen Veröffentlichungen. Beide haben mit diesen, offensichtlich sehr exakt recherchierten und verdienstvollen Erkenntnissen des Wissenschaftsjournalisten der Deutschen Universitätszeitung nichts zu tun.
  • Herr Univ.-Prof. Dipl.-Psych. Dr. Zifreund, approbierter Psychologischer Psychotherapeut und Dipl.-Kunsttherapeut, widmet sich nicht und hat sich noch nie der Musiktherapie gewidmet.
  • Weder Herr Zifreund noch Herr Hörmann sind konkurrierende Berufskollegen.
  • MTT ist kein Berufsverband. Auf der Internetseite von MTT ist und war noch nie etwas zu Decker-Voigt erwähnt.
Tatsache ist,
  • daß ein Bericht in der Deutschen Universitätszeitung vom 26.4.2002 zu der merkwürdigen Führung des Titels „Prof. Dr. med. Ralf Spintge“, der den Eindruck erweckt, er sei habilitiert und somit ein Medizinprofessor, zu weiteren Nachforschungen der Presse über dessen Motive und Steigbügelhalter geführt hat. Die irreführenden Titel "Prof.Dr.med." sind nicht korrigiert.
  •  daß IHMA laut Schreiben des Wissenschaftsministeriums in Baden-Württemberg bei Androhung einer Geldstrafe in Höhe von bis zu 51.129 Euro“ (DUZ vom 16.8.2002) den Titel Master of Arts nicht vergeben darf.
  •  daß der von IHMA in Freiburg vergebene Titel in Deutschland nicht geführt werden darf, da weder die von Prof. Decker-Voigt mitgegründete IHMA noch die in der Schweiz ansässige, ebenfalls von Prof. Decker-Voigt mitgegründete EGS in Deutschland dafür anerkannt sind.
Von dem „alten Hut“ eines bereits vor mehr als 15 Jahren eingeleiteten Strafverfahrens gegen Prof. Decker-Voigt hat der BKMT erst aus dem Fax des RA Treptow vom 26.9.2002 erfahren. Festzustehen scheint jedoch,
  • daß Prof. Decker-Voigt weder den Titel „Ph.D.“ noch den Titel „Dr. phil.“ führen darf, wie aus diesem Schreiben des RA Treptow, Betreiber des Decker-Voigt-Archivs, hervorgeht.
  • daß laut Urteil des Obersten Gerichtshofs in Californien die Columbia Pacific University (CPU) die akademischen Grade illegalerweise verliehen hat und daher nicht mehr besteht, was allen Begünstigten bekannt sein dürfte:  www.quackwatch.org/04ConsumerEducation/News/cpu.html:  "CPU, founded in 1978, is a private, nonaccredited correspondence school that offered programs leading to bachelors, masters, and doctorate-level "degrees" in various subjects."
  • daß Prof. Decker-Voigt die Problematik seiner Titelführung kannte.  In seinem Brief „to whom it may concern“ vom 19. März 1999 schreibt jener seit langem im Ruhestand befindliche, sich als Emeritus ausgebende Professor eines Colleges, das kein Promotionsrecht hatte, daß der an Prof. Decker-Voigt verliehene Titel M.A. "und die Promotion zum Ph. D. in der BRD formaljuristisch nicht unproblematisch zu sein scheint.“
  • daß in Amerika-Häusern das sog. Schwarzbuch amerikanischer Universitäten auslag, das die CPU als nicht anerkannt und damit als degree mill auswies.
  • daß eine Anfrage beim DAAD ergeben hätte, daß die CPU nicht akkreditiert ist.
  • daß jener "Emeritus" Paul Jakob Knill sein Versprechen: „Selbstverständlich werde ich mich auf Grund unserer damaligen Mitverantwortung zusammen mit Prof. decker-Voigt Ph. D. um eine in der BRD anerkannte Äquivalenzpromotion bemühen“, nicht einlösen konnte.
  • daß der Doktortitel im Fach Psychologie schon deswegen problematisch ist, weil Decker-Voigt das Fach nie studiert hat, sich aber gleichwohl als Psychologe bezeichnet.
  • daß es interessant wäre, zu erfahren, welche Universität in der Schweiz für welches Fach Decker-Voigt, dessen Promotionsvorhaben 1988 wegen fehlender Voraussetzungen gescheitert war, danach laut Erklärung von Prof. Dr. Rauhe im "Hamburger Abendblatt" angeblich eine Hochschullehrerstelle angeboten habe. Auch in der Schweiz gilt, daß solche Stellen nicht einfach angeboten werden, sondern öffentlich ausgeschrieben werden müssen und sich die Bewerber einem ordentlichen Auswahlverfahren zu unterziehen haben.
Ein bezeichnendes Licht auf die Praxis von Titelverleihung dürfte der abschließende Hinweis von RA Treptow auf den Präsidenten der Hamburger Hochschule für Musik und Theater sein – dieser erhielt von jenem "Emeritus" Paul Jakob Knill am 10.8.2000 den "Dr. h.c." und revanchierte sich am 8.8.2002 auf dieselbe Weise. „Der Präsident der Hamburger Hochschule für Musik und Theater hat nach Bekanntwerden der ersten Vorwürfe dieser Art zwischenzeitlich Prof. Decker-Voigt geraten, auch ein Promotionsverfahren auf deutschem Boden zu absolvieren, was kürzlich erfolgreich abgeschlossen wurde.“ Vom Beginn der Promotion anläßlich des Berichts in der DUZ vom 5.7.2002 bis zu ihrem Ende hat die gesamte, üblicherweise sehr langwierige Prozedur nur wenige Wochen gedauert. Wie der Postgraduierung zum M.A. ein Studium hätte vorausgehen müssen, so ist auch zur Zulassung zur Promotion ein abgeschlossenes Studium Voraussetzung. Des Rätsels Lösung: Laut Hamburger Abendblatt vom 24.9.2002 "habe vor zwei Wochen, so bestätigt Rauhe, Decker-Voigt vor einer Promotionskommission der Hamburger Hochschule für Musik seine Doktorprüfung bestanden". Tatsächlich hatte der Präsident das Promotionsvorhaben am 20.8.2002, also nach Eingang des Strafantrags vom 19.8.2002, bekanntgegeben und am 16.9.2002, 2 Tage nach der aufgrund des Strafantrags erfolgten Selbstanzeige von Decker-Voigt, mit "magna cum laude" abgeschlossen. Vorsitzender des Promotionsausschusses ist laut Homepage der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Decker-Voigt. Den Vorsitz übernahm in diesem Fall der Präsident der Musikhochschule. Als Dissertation wurde ein Buch von 1998 anerkannt, das laut Vorwort ausdrücklich keine "fachliche Arbeit über Musiktherapie" darstellt. - Daß Decker-Voigt bereits 1988 einen Promotionsantrag gestellt hat und sein Antrag wegen fehlender Voraussetzungen vom Promotionsausschuß in Köln abgelehnt werden mußte. wurde erst in der vom Geschäftsführer des Decker-Voigt-Archivs, Rechtsanwalt und Notar Winfried Treptow, angestrengten Gerichtsverhandlung am 12.7.05 bekannt. Den Grund für seinen Promotionsantrag als C3-Prof. hat Prof. Decker-Voigt stets verschwiegen.
Seit dem 30.9.2002 gingen folgende Fragen an den Betreiber des Decker-Voigt-Archivs ein, die aufgrund der von Decker-Voigt angerufenen Gerichte, die zu seinem Nachteil entschieden haben, zwischenzeitlich größtenteils beantwortet sind:
   - Welche Universität hat Decker-Voigt den "Dr.h.c." verliehen? Sollte er von der von Decker-Voigt, Knill & Rauhe gegründeten Privathochschule in der Schweiz stammen, darf er ihn wie Rauhe weder dort noch hier führen (www.anabin.de: European Graduate School EGS bzw. EHB). Lachender Dritter ist Knill, der zwar seinen an der CPU in Kalifornien sich beschafften "Ph.D." wie Decker-Voigt in Deutschland nicht, aber den von Rauhe verliehenen "Dr. h.c." überall führen darf.
   - Welches ordentliche Hochschulstudium hat Herr Decker-Voigt wo und wie lange studiert und mit welchem Hochschulabschluß beendet?
   - Wo hat Decker-Voigt Psychologie studiert?  Im Psychologen-Kalender  ist er gar zweimal als "M.A.-Psychologe" vertreten.
   - Welches Studium ging, wie es Bedingung war, der Postgraduierung zum M.A. voraus?
   - Das M.A.-Studium am regional anerkannten Lesley College verlangt Präsenz. Ist Decker-Voigt dieser Bedingung nachgekommen? 
  - Warum wirbt die Klinik Wienebüttel, an der Herr Decker-Voigt therapiert, im Prospekt mit falschen Titeln?  [unterläßt sie inzwischen]
   - Welche der Zulassungsvoraussetzungen zur Turbo-Promotion an der eigenen Hochschule im September 2002 hat der dort als Vorsitzender des  Promotionsausschusses fungierende Herr Decker-Voigt erfüllt?
Auszug aus der Promotionsordnung der Hochschule für Musik und Theater Hamburg:
    "Vorsitzender des Promotionsausschusses: Prof. Dr. Hans-Helmut Decker-Voigt M.A.
     Zulassungsvoraussetzungen:
     die bestandene Diplomprüfung in einem Studiengang der Hochschule (außer Schauspiel)
     oder
     die bestandene 1. Staatsprüfung für das Lehramt mit Musik als Unterrichtsfach
     oder
     die bestandene Diplomprüfung im integrierten Studiengang Musiktheater-Regie
     oder
     die bestandene Diplom- oder Magisterprüfung an einer wissenschaftlichen Hochschule
     mit dem Hauptfach  Musikwissenschaft.
     Abschluss: Doktor der Musikwissenschaften (doctor scientiae musicae)."
Die letzte Seite der CPU-Verbotspage zeigt am Beispiel der offensichtlich als unseriös eingestuften Health-Related "Degree" Holders, weswegen die CPU, nachdem eine Kontrollinstanz eingerichtet worden war, als illegal verurteilt und geschlossen wurde. Aus den kuriosen Fällen sei hier einer herausgegriffen, der im selben Jahr wie Decker-Voigt ebenfalls in Psychologie und sogar noch in Musikkomposition "promovierte":
    "CPU's alumni with health-related "degrees" include:
     Michael H. Greene, "PhD," who acquired PhDs in counseling psychology and music composition in 1984 ...
     A letter from CPU's office of alumni affairs states that Greene enrolled in April 1984 and was awarded his "degrees" four months later." 
Das als Entlastungsschreiben von Paul Jakob Knill gedachte "Afficavit" (= falsch geschriebenes lateinisches Wort für eidesstattliche Erklärung) vom 3.12.2002 bestätigt wieder einmal mehr die offensichtliche Fragwürdigkeit von Decker-Voigts Promotion an der CPU und nährt weitere Zweifel an der Hamburger Turbo-Promotion. Der "Emeritus" Knill,  der seinen Titel "PH.D." ebenfalls an der 1978 gegründeten CPU beschafft hat, vermeidet bezeichnenderweise jegliche Auskunft auf die Fragen,
  1. ob Herr Decker-Voigt die Voraussetzung zur Aufnahme des postgraduierten Master-Studiums am Lesley-College erfüllt hatte,
  2. ob Herr Decker-Voigt der Anwesenheitspflicht am Lesley-College nachgekommen ist,
  3. ob Herr Decker-Voigt das zur M.A.-Urkunde zugehörige transscript vorweisen kann, in dem die belegten Kurse und bestandenen sowie nicht bestandenen Prüfungen vermerkt sind; ohne dieses transscript darf der Titel "M.A." nicht geführt werden;
  4. warum die Promotionsurkunde für das Fach Psychologie ausgestellt wurde, das Herr Decker-Voigt nicht studiert hat. Auch wenn Herr Decker-Voigt als M.A.-Psychologe firmiert, gilt für die Musikhochschule Hamburg der M.A. des Lesley-College nicht als Nachweis eines Psychologiestudiums, sondern eines Musikstudiums, wenngleich dieses wohl kaum mit einem Musikstudium in Deutschland vergleichbar sein dürfte. Entsprechend zum Vorwort "Von Festland und Wellengang" zu der am 16.9.2002 als Dissertation anerkannten Erzählung von 1998 bedarf es der Klärung, ob der "M.A." als Abschluß eines Musik- oder eines Psychologiestudiums zu gelten hat. Wenn der eidesstattlichen Erklärung des "Emeritus" Knill geglaubt werden soll, darf der auf diesem M.A. basierende und für das Fach Psychologie ausgestellte Ph.D. in den USA trotz des Verbots der degree mill CPU geführt werden. Daraus ergibt sich, daß Decker-Voigt kein Studium absolviert hat, das laut Promotionsordnung der Musikhochschule Hamburg als Voraussetzung für eine dortige Promotion akzeptiert werden könnte, und daß somit auch die "regelwidrige Turbo-Promotion" des Promotionsausschußvorsitzenden Decker-Voigt vom 16.9.2002 "ein eklatanter Verstoß gegen akademische Konventionalregeln" darstellt.
Ausschließlich die Sorge um das Ansehen der Künstlerischen Therapien hat den BKMT als Standesvertretung dazu veranlaßt, Transparenz zu fordern. Die renitente Hartnäckigkeit, sich Fragen zu entziehen, und die Chuzpe, stattdessen mit einer Kampagne sondersgleichen zu agieren, erscheinen wert, dokumentiert zu werden. Eine Verjährung wie im Fall von Decker-Voigt  muß künftig verhindert werden, um auch die Verantwortlichen und Helfer, die ihn scheinheilig schützen, ggf. wegen Strafvereitelung belangen zu können.
  • Auch die am 3.9.2003 von Herrn RA Treptow, Geschäftsführer des Decker-Voigt-Archivs, verbreiteten Behauptungen sind wieder falsch. Das Landgericht Hamburg mußte seine Anträge fast durchweg ablehnen; es hat nach Bekunden des Prozeßbevollmächtigten RA Treptow Decker-Voigt geraten, acht von elf Verbotsanträge vom 3.1.2003 mangels Erfolgsaussichten zurückzunehmen, und am 13.6.2006 3 von 4 Punkten abgelehnt. Auch beim Amtsgericht Münster kam er am 12.7.2005 nicht durch, und ebensowenig kam er gegen den renommierten Wissenschaftsjournalisten an. Der BKMT hat es angesichts der nicht verbotenen 8 Punkte vorgezogen, sich eine zeitaufwendige Auseinandersetzung um die verbliebenen 3 unwichtigsten Punkte zu ersparen. Leider hat sich diese Entscheidung als falsch herausgestellt.
  • Am 17.11.2008 nimmt Rechtsanwalt und Notar Winfried Treptow, Geschäftsführer des nach Decker-Voigt benannten Archivs, seine Klage beim Amtsgericht Uelzen in eigener Sache nach vorausgegangener Verhandlung zurück. Der Rücknahme wird zugestimmt, da weder an Herrn Treptow noch an einem weiteren für ihn negativen Urteil Interesse besteht. Beschluss des Amtsgerichts Uelzen vom 18.12.2008: "Dem Kläger werden wegen Klagerücknahme die Kosten des Rechtsstreits auferlegt (3 269 III ZPO)." 

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Stand: 1.3.10