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Skandal

"Hochschul"-Gründungen

Hochgebildet, worauf die vorhandenen Dokumente schließen lassen, trat Decker-Voigt schon früh in die Fußstapfen von Kaiser Karl IV, der 1348 in Prag die erste mitteleuropäische Universität gegründet hatte, und gründete gleich mehrere "Hochschulen":

1. Beginn in Hösseringen: Der Anfang war unscheinbar: Am Anfang, 1977, stand eine „medienpädagogische Werkstatt“ in Hösseringen, einem Ortsteil mit 550 Seelen, der zur Gemeinde Suderburg im südwestlichen Landkreis Uelzen, Niedersachsen, gehört. Im Jahre 1981 wurde dann diese medienpädagogische Werkstatt wissenschaftlich geadelt. Ausgerechnet in Hösseringen errichtete scheinbar die Cambridge University in Boston Massachusetts/USA eine Zweitniederlassung. Fortan firmierte nämlich die medienpädagogische Werkstatt als „Lesley-Institut für Medien und Ausdruckstherapie (LIMA)“ Hochschulinstitut des Lesley College grad. School in Cambridge/USA.

Den Titel „Hochschulinstitut“ durfte die Einrichtung vermutlich seinerzeit niemals führen. Leiter dieses „Hochschulinstituts“ war Prof. Knill, USA. Zur Seite stand ihm allerdings Decker-Voigt. Im Jahre 1981 also war er bereits Leiter eines Hochschulinstituts. Institutsdirektor, das wurde man damals in Deutschland erst, nachdem man sich einige Jahre als C3-Professor bewährt hatte und dann zum Ordinarius aufstieg. Decker-Voigt hatte es dazu bereits im Jahre 1981 gebracht. Im Sommer dieses Jahres 1981, als die medienpädagogische Werkstatt Hösseringen zum Hochschulinstitut Cambridge aufstieg, nahm der Leiter dieses „Hochschulinstituts“ Decker-Voigt erstmals ein Studium auf am Lesley College in den USA, also der „Mutter-Hochschule“ des „Hochschulinstituts“ Hösseringen.

2. Fortsetzung Schweiz: 1984 wurde die Tätigkeit dieses Hochschulinstituts in Deutschland abrupt beendet und in der Schweiz fortgesetzt. Dort firmierte das Unternehmen nunmehr als "International School für Interdisciplinary Studies (ISIS)" in Zürich. Allerdings erwies sich das Hochschulrecht des Kantons Zürich doch als recht restriktiv. So bestehen die Schweizer in diesem Kanton darauf, dass Hochschultitel tatsächlich nur von Hochschuleinrichtungen vergeben werden dürfen. Dementsprechend erfolgte gemeinsam mit dem amerikanischen, aber aus der Schweiz stammenden Prof. Knill die Gründung der „Europäischen Hochschule für Berufstätige“ bzw. „European Graduate School“ (EGS) in Leuk, Schweiz. Diese Hochschule befindet sich im Kanton Wallis, der ein eindeutig liberaleres Hochschulrecht hat. Folge ist dann allerdings, dass diese Titel in Deutschland nicht geführt werden dürfen. Dies kann nachgelesen werden in der Veröffentlichung der Kultusministerkonferenz in Deutschland. Sie ist als "Institution ohne Hochschulstatus" bzw. als "nicht anerkannte Hochschule" geführt (www.anabin.de).

Immerhin: Damit war die erste richtige "Hochschule" von Decker-Voigt gegründet worden.

3. Vorläufiges Ende in Baden-Württemberg: Andere Unternehmungen von Decker-Voigt waren weniger erfolgreich. So gründete er gemeinsam mit Prof. Knill eine „internationale Hochschule“ IHMA in Freiburg. Das Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg war aufmerksamer als seinerzeit das Ministerium des Landes Niedersachsen. Die illegale Titelvergabe wurde im Jahre 2002 sogleich verboten. Darüber berichtete die Deutsche Universitätszeitung am 16.8.2002 wie folgt:

4. Versuch mit dem kleinen Privatklinik Wienebüttel, in der Decker-Voigt tätig ist und deren beide Ärzte an seinem Institut mit profitmaximierendem Honorarprofessoren-Titel aufgeführt sind; auf deren Homepage wird unter „Fachliteratur Musiktherapie“ für erotische Gummipuppen und Telephonsex geworben. Gesprächen unter dem Minister Stratmann von 2007 zufolge sollte dort eine Dependance der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit dem Namen "Deutsches Präventions- und Pflegezentrum für neurologische Erkrankungen (DPCN)" entstehen.

5. Fortsetzung mit der Gründung einer Trudi-Schoop-Hochschule für künstlerische Therapien in Neukirchen-Vlyn durch Udo Baer, dem bis zum 30.8.2009 verantwortlich zeichnenden anderen Sprachrohr auf Decker-Voigts Rufmord-Domain, das laut Mitteilung von Decker-Voigts Rechtsanwalt an das Landgericht II vom 5.10.2007 den um Milde winselnden Verlierer Stefan M. Flach beraten hat. Wie aus dem Vorgang der missratenen Akkreditierung zu schließen ist, hatte sich Decker-Voigt den Initiatoren aufgedrängt und die Agentur AQAS in Verruf gebracht..

6. Irreführende Werbung für einen nicht zugelassenen "Studiengang" in Klein Jasedow: Die Zuschrift vom 18.2.2009 wird hier wegen ihrer sachdienlichen Hinweise veröffentlicht. Aufgrund von Decker-Voigts hemmungslos notorischer Klägeritis sei aber vorsorglich darauf hingewiesen, dass die Angaben nicht überprüft sind und evtl. ergänzt oder korrigiert werden müssen. Es kann durchaus sein, dass sich dort manch einer oder gar alle Musiktherapeut nennen. Die Berufsbezeichnung "Musiktherapeut" ist nicht geschützt. So etwa soll in Klein Jasedow auch Decker-Voigts "Hohes Gericht, ich bitte um Milde!" winselndes Sprachrohr sein Unwesen treiben. Aufgrund der ausgesprochen unüblichen Verhältnisse, die an der Musikhochschule Hamburg unter ihrem unpromovierten Präsidenten Elmar Lampson herrschen, kann der Hinweis, dass "kein einziger Musiktherapeut lehrt", im qualitativen Sinn durchaus zutreffen. Schließlich wird in keinem anderen wissenschaftlichen Studiengang ein mehrfacher Titelschwindler als langjähriger Promotionsausschussvorsitzender auf der Basis eines Weiterbildungs-"M.A.", der keinem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss entspricht, formal promoviert, und in keinem anderen wissenschaftlichen Studiengang werden Professoren ohne Promotion berufen und wird in diesem Ausmaß mit Professorentiteln irregeführt, die sich lediglich als ehrenhalber herausstellen, was der Prospekt nicht verrät und somit der Kunde nicht wissen kann. Auch ist nicht zu ersehen, ob bzw. wie viele überhaupt Musik studiert haben. Decker-Voigt besitzt nach eigenen Angaben keinen Musikhochschulabschluss. Zudem suggeriert die Bezeichnung „Studiengang“, es handle sich um einen von einer Fakultät beschlossenen und von einer Hochschule genehmigten ordentlichen Studiengang. Wiederum betreibt Decker-Voigt zwecks Profitmaximierung vorsätzlich Irreführung.

Man sieht mal wieder, wie Decker-Voigt mit Bezeichnungen jongliert, die sich an normierte und geachtete Begriffe anlehnen, die von ihm wie seine falschen Titel profitmaximierend vermarktet werden.

  • So z. B. verwendet er den Begriff „Hochschule“, wenn es sich um eine Titelmühle handelt, die dann verboten wurde, wie 2002 im Fall der von ihm gegründeten illegalen „Hochschule“ in Freiburg.

  • Auch das kleine, unbedeutende Lesley College, das ihm einen amerikanischen, akademisch wertlosen Weiterbildungs-„M.A.“ ohne den vorher zu erwerbenden "B.A." ermöglicht hat, indem er sein Studium an der von ihm gegründeten Filiale des College in seinem 500 Seelen umfassenden Heimatort Hösseringen absolvieren durfte und wohin die Geschäftspartner zur Abnahme der Prüfung aus den USA angereist waren, nennt er in seinen zahllosen Prozessen stets „Elite-Universität“, obgleich dieses College, von dem er 5 Jahre nach Ernennung zum Professor für die laut KMK disqualifizierende Anerkennung von „live experience“ und einen knappen Werkvertrags-Bericht den Weiterbildungs-„M.A.“ erhielt, als Nachfolge des Kindergärtnerinnenseminars, an dem erst im Herbst 2005 erstmals männliche Studierende aufgenommen werden durften, nicht einmal Promotionsrecht hatte.

  • Oder er verwendet den Begriff „emeritiert“, wo es nur „pensioniert“ heißen darf. Was er unter Wissenschaft versteht, zeigt seine Verbalhornung zur „Wissen-Schaft“.

  • Gerade weil Decker-Voigt für seine hochstaplerischen Aufwertungen von Phänomenen aller Art – seine mangelnde Schulbildung kaschiert er mit der Latinisierung griechischstämmiger Begriffe wie „ekklesiogen“ -  und für seine Verdrehungen, denen die Hamburger Behörden folgen und ihn stets straffrei belassen, bekannt ist, ist man ständig gezwungen, zu überprüfen, ob die von ihm und seinen Nutznießern verwendeten Bezeichnungen überhaupt der Sache angemessen sind.

  • Die Namensgebungen deuten oftmals auf den von Decker-Voigt und seinen Nutznießern gepflegten Euphemismus hin, was der Nichteingeweihte nicht wissen kann, worauf wiederum der erwünschte Effekt der Profitmaximierung beruht. Die in der Zuschrift erwähnte Akademie für Weiterbildung in künstlerischen Therapieformen der Herbert von Karajan-Stiftung Berlin, deren Präsident Decker-Voigt ist, hat dieser 1997 selbst gegründet. Damals hieß sie "Herbert von Karajan - Akademie für Weiterbildung in Musiktherapie und künstlerischer Therapie". 1999 wurde sie umbenannt in "Akademie der Herbert von Karajan - Stiftung Berlin".1

Vorsorglich sei auch der Begriff "Geldwaschanlage" metaphorisch verstanden. Wahrhaft problematisch jedoch dürfte es sein, das vom Steuerzahler finanzierte Sekretariat eines Hochschulinstituts für private Geschäfte zu missbrauchen. Erwähnt sei daher der Beschluss des LG Hamburg vom 29.1.2003, nachdem Decker-Voigt auf Anraten des Landgerichts Hamburg auch diesen Verbotsantrag vom 3.1.2003 mangels Erfolgsaussichten zurückgenommen hatte: "Der Antragsteller treibe Schindluder mit Kassetten mit Entspannungs- und Meditationsmusik. Ihm komme es nur auf Profit und dessen Maximierung auf Kosten von Patienten, Studierenden und nicht zuletzt der Wissenschaft an."  

7. Für 2011/2012 geplante Hochschulgründung in Klein Jasedow, wodurch die Scharlatanerie des seinen Betrug und Rufmord vermarktenden Therapeuten profitmaximierend verbreitet und seine Nutznießer mit Professoren- und anderen Titel belohnt werden können. Der Standort wurde bewusst in Mecklenburg-Vorpommern gewählt, weil dort die Gründung einer Hochschule an bedeutend geringere Voraussetzungen geknüpft ist als in den westlichen Bundesländern. Bleibt zu hoffen, dass das dortige Ministerium nach dem Beispiel des Sächsischen Ministeriums verfährt, das den entlarvten Wahrheitsverdreher und Hochstapler sofort aus der Findungskommission in Dresden geworfen hatte, als es im Internet auf die Aufklärung über Decker-Voigts jahrzehntelangen vielfachen Schwindel und seine Nutznießer und Machenschaften gestoßen war. Der notorische Gründer ominöser Hochschulen ködert wieder Kunden für den nicht genehmigten "Studiengang", der einen Beschluss einer Fakultät oder Hochschule vortäuscht.

Siehe auch www.decker-voigts-erklaerung.de


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