Der BKMT wehrt sich gegen die Schädigung des Berufsstands.

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Skandal

Um die akademische Würde geht es!

Im Netz der Lügen* – Decker-Voigt-Clan
* = Titel der im SPIEGEL vom 2.3.2009 für den 8.3.2009 angekündigten Fernsehsendung mit den beiden Interviews von Decker-Voigt und Elmar Lampson

"Hinweise auf wissenschaftliches Fehlverhalten können zu erheblichen Repressalien gegenüber den Hinweisgebern führen. Selbst wenn sich der Betrugsverdacht bestätigt, muss der Whistleblower empirisch fürchten, schärfer sanktioniert zu werden als derjenige, den er angezeigt hat." (Wer den Plagiator verpfeift, muss mit Undank rechnen. FAZ vom 24.02.2009).  

"Whistleblower - Wer Verstöße aufdeckt, muss büßen (Frankfurter Rundschau 19.1.2010)

Auch im Fall des erwiesenen Mehrfachschwindlers Decker-Voigt wird Schweigen verlangt. Da Decker-Voigt selbst aber die Öffentlichkeit mobilisiert - neuerdings sogar mit "Videobotschaften" à la Bin Laden - und mit jenen raffinierten Methoden, mit denen er seine "atypische" (betrügerische) Karriere aufgebaut hat und die Verfahren gegen seinen Titelschwindel abwiegeln konnte, in perfidesten Formen irreführt, gehen die Hamburger Behörden gegen Decker-Voigt nicht strafrechtlich vor, sondern stellen den Decker-Voigt-Skandals als persönlichen Streit zwischen zwei Personen dar, aus dem sich die Behörden heraushalten. Anstatt das öffentliche Interesse an der Aufklärung des für die Professorenschaft unerträglichen Skandals als berechtigt anzuerkennen, wie es das Landgericht Hamburg am 6.2.2009 verkündet hat, und anstatt den Fall, der die Hamburger Hochschule für Musik ebenso in Misskredit bringt wie die Musiktherapie und den Wissenschaftsbetrieb insgesamt, mit allen strafrechtlichen Konsequenzen endlich zu erledigen, tun die Nutznießer des Skandals alles, um zu personalisieren und mit einer Strategie des Mobbings und Stalkings den Whistleblower zu schädigen, wobei sie sehr wohl wissen, dass dieser nur notgedrungen sich gegen die zahlreichen Falschbehauptungen wehrt. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat am 11.5.2009 rechtskräftig die von Falschbehauptungen und Schmähungen strotzende sog. "Ehrenerklärung" der Musikhochschule Hamburg für das Senatsmitglied Decker-Voigt verboten. An Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten hat die Musikhochschule am 10.6.2009 eine dritte sog. "Ehrenerklärung" abgegeben, die das Gericht am 23.3.2010 wegen Falschbehauptungen wiederum verboten hat. Sie blamiert sich nun mit einer 4. Fassung. Welches Niveau muss an dieser Hochschule herrschen, die Betrug und Scharlatanerie protegiert!

Die Öffentlichkeit lässt sich nicht länger belügen, wie die Einträge in Decker-Voigts Gästebuch zeigen:  

Verhältnismäßig wenige schließen sich dem entlarvten Faktenleugner Decker-Voigt an. Das wundert angesichts seiner mehr als zweifelhaften wissenschaftlichen vita nicht. Gleichzeitig darf allerdings nicht verkannt werden, dass Decker-Voigt in der Vergangenheit bei zahlreichen Promotionen und Berufungen einflussreich tätig war, weshalb sich viele hier von einem Kontakt mit Decker-Voigt manches versprechen. Dank der Hamburger Verhältnisse, die ihm  Narrenfreiheit gewähren und ihn trotz der 1987, 2002 und 2006 gestellten Anzeigen wegen Titelschwindels straffrei herumlaufen lassen, hat er weiterhin singuläre Möglichkeiten: Titelschmuck im Nebenjob. Deshalb gibt es durchaus einen Kreis von Pfarrisäern, die Decker-Voigt gefunden hat. Er hat es abgelehnt, die Liste seiner Nutznießer vorzulegen. Es liegt jedoch im Interesse der Öffentlichkeit zu erfahren, wer von Decker-Voigt Diplome und Gutachten erhalten hat und promoviert wurde. Diese Urkunden müssen für ungültig erklärt werden. Hier wird nur auf einige besonders aufschlussreiche Verlautbarungen von Mitschuldigen, Nutznießern, Opportunisten u.a. eingegangen. Eine ausführlichere Antwort folgt demnächst.

 
Baer, Udo
Barnowski-Geiser, Waltraud
Becker, Maria
Bernius, Volker
Eberhard-Kaechele, Marianne
Eschen, Theodor
Flach, Stefan
Florschütz, Till M.
Frank-Beckwedel, Eva
Frohne-Hagemann, Isabelle
Hamel, Peter Michael
Hegi, Fritz
Hochstein, Wolfgang
Kriz, Jürgen
Kunkel, Sylvia

Lampson, Elmar

Mayr, Stelle
Metzner, Susanne
Moreau, Dorothee von
Niedecken, Dietmut
Nöcker-Ribaupierre, Monika
Rauhe, Hermann
Schmedmann, Norbert
Schumacher, Karin
Selle, Ernst-Walter
Smejisters, Henk
Spintge, Ralph
Timmermann, Tonius
Treptow, Winfried
Wagner, Jochen
Weymann, Eckhard

Die von Filz und moralischer Verrottung infizierte Sorte von Musiktherapeuten um den entlarvten Titelschwindler Decker-Voigt, der weder ein Gymnasium besucht noch irgendeinen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss erworben hat, erweckt den Eindruck, ihre mangelhafte Lese- und Verständnisfähigkeit sei Grundlage für Musiktherapie als nonverbale Therapie. Damit müsste sie zu den Analphabeten gehören, über die der MDR in der Ankündigung seiner Sendung vom 23.4.2009 sagt:

"Vier Millionen Bundesbürger haben ernsthafte Probleme mit der Schriftsprache. Sie können zwar einzelne Wörter schreiben und lesen, verstehen aber den Sinn längerer Texte nicht."
"750 000 Menschen in Deutschland sind totale Analphabeten, dazu kommen fast viel Millionen funktionale Analphabeten, die trotz Schulbesuch nicht richtig lesen und schreiben können, schätzt das BMBF" (MZ 26.9.2009).

"Alleine in Berlin leben etwa 160.000 Menschen, die nicht schreiben und lesen können."

Zu Hamburg und Uelzen waren keine Angaben zu finden. Doch reicht bereits einer. Ihm, dem Pfarrao, folgt so mancher Statthalter, Pfarrisäer, Opportunist oder gedankenloser Mitläufer. Decker-Voigt und seine Nutznießer jedenfalls scheinen auf der Grundlage seiner Lebenslüge zu versuchen, mit allen Mitteln von seinem erwiesenen jahrzehntelangen Betrug abzulenken. Zu diesem Zweck polemisieren sie gegen das nur für Lesekundige gedachte Buch "Musik in der Heilkunde" und unterstellen, man würde sie diffamieren. Das Wort "diffamieren" stellt eine Meinungsäußerung dar. Meinungen darf jeder haben, auch wenn sie falsch sind. Strafbar sind allein falsche Tatsachenbehauptungen. Gegen die Tatsachen mehrfachen Titelschwindels haben Decker-Voigt & Co. nie geklagt, weil sie wahr und erwiesen sind. Davon aber wollen sie ablenken und die vielfachen Straftaten, für die jeder andere mit Gefängnis oder Geldstrafe rechnen muss, bagatellisieren.

Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel heraus gucken.“ (Christoph Lichtenberg)

Das Buch "Musik in der Heilkunde" hat die von Decker-Voigt angestrengten Gerichtsverfahren schadlos überstanden. Für den Antrag auf Zahlung von 50.000 € Schmerzensgeld sah das Landgericht Lüneburg keinerlei Grund. Der Empfehlung des Oberlandesgerichts Celle, seine Berufung zurückzunehmen, ist der aufgeflogene notorische Wahrheitsvermeider nachgekommen. Seither verbreitet er die Lügen, in diesem Buch hätten Stellen geschwärzt werden müssen und würden Musiktherapeuten diffamiert, deren Namen er verschweigt, weil es sie nicht gibt. Mit raffiniertester Perfidie, die Rückschlüsse zulässt, wie er trotz vielfachen Titelschwindels und ohne jeglichen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss seit über dreißig Jahren hauptamtlicher Professor ist, wirbt er für seinen belletristisch verbrämten Mordaufruf, wie man ihn allenfalls Psychopathen bzw. narzisstisch hochgradig Gestörten zutraut. Wer jedoch lesekundig ist, wird unschwer erkennen, dass in dem Buch nach den in der Wissenschaft geltenden Regeln verfahren wird, zu offengelegten Informationsquellen für jeden nachvollziehbare Schlussfolgerungen zu ziehen. Außer den Nutznießern der Hamburger betrügerischen („atypischen“) Verhältnisse hat denn auch jedermann das Anliegen dieses Buches verstanden, wie der starke Zuspruch belegt. Trotzdem behaupten Decker-Voigt und die Nutznießer seiner "atypischen" (betrügerischen) Karriere,

  1. ihre Unterschriftenaktion geschehe aus Anlass der seit Juli 2002 im Internet geführten Kampagne,

  2. es würden in der renommierten Zeitschrift MTK etwa 20 namentlich genannte und umschriebene Kolleginnen und Kollegen der tiefenpsychologisch orientierten Musiktherapie diffamiert,

  3. es würden in dem als Meilenstein der Wissenschaft von Musiktherapie hervorgehobenen 430 Seiten umfassenden Sachbuch "Musik in der Heilkunde" Angriffe gegen etwa 20 Musiktherapeut/innen in Praxis, Forschung und Lehre im In- und Ausland, sowie pauschaliert zahllose weitere Kolleginnen und Kollegen betrieben,

  4. es gäbe persönliche Entwürdigungen,

  5. es seien Schulzeugnisse veröffentlicht worden.

 Zu 1:

  •  Anlässlich Decker-Voigts zahlreicher erwiesener Lügen muss immer wieder über Fakten aufgeklärt werden. Wenigstens diejenigen, die nicht zum großen Kreis von Decker-Voigts Nutznießern zählen, sollen sich informieren können, warum Decker-Voigt und seine Nutznießer Rufmordkampagnen betreiben.

  • Seit Ende 2007 wurden von dem über viele Jahre von Decker-Voigt & Co. Gemobbten alle Erwiderungen auf Decker-Voigts Verleumdungen eingestellt, um dadurch Decker-Voigt die Möglichkeit zu entziehen, weiterhin zu klagen (er hat wegen seines "Abitur" bereits sieben Verfahren angestrengt). In dreistester, seinen Charakter wieder entlarvenden Art verspottet er in seinen verlogenen Psychogramm das Hamburger Gericht. Außerdem waren die Gerichtsentscheidungen vom 6.2.2009 abzusehen: "Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.".

Zu 2 und 3:

  • Dem Gericht in Lüneburg haben anlässlich der Klagen von Decker-Voigt die angeblichen „Angriffe gegen etwa 20 Musiktherapeut/innen“ vorgelegen. Das Gericht hat Decker-Voigts Klage abgewiesen.

  • Auch vor dem Oberlandesgericht Celle hatte Decker-Voigt keinen Erfolg. Auf Anraten des Gerichts hat er seine Berufung zurückgezogen. Tatsache ist, dass in dem von Decker-Voigt und seinen Nutznießern gefürchteten Buch niemand angegriffen wird.

Zu 4:  Selbstverständlich wurde auch niemand entwürdigt. Im Interesse der Musiktherapie ist es notwendig, auf die akademischen Würden von Decker-Voigt und seiner Nutznießer hinzuweisen. Diese Argumentation hat auch das Gericht in seinen Urteilen vom 6.2.2009 aufgegriffen.

Zu 5:  Schulzeugnisse wurden nicht veröffentlicht. Das Landgericht und das Oberlandesgericht München haben die Klage von Decker-Voigts winselndem Sprachrohr Stefan M. Flach abgewiesen, wonach hätte verboten werden sollen, zu sagen, dass Flach und die anderen Initiatoren dieser Unterschriftenaktion  (Udo Baer, anfänglicher Domaininhaber Norbert Schulz und jetziger Domaininhaber  Decker-Voigt) Urkundenfälschung begangen haben, indem sie auf die Abmahnung hin „Schulzeugnisse“ in „Zeugnisse“ geändert hatten, ohne dafür die Zustimmung derer einzuholen, die den verlogenen Aufruf unterschrieben hatten. – Das Zeugnis zur Zulassung zum Hochschulstudium ohne Reifeprüfung musste veröffentlicht werden, da nur so bewiesen werden konnte, dass Decker-Voigt die Öffentlichkeit belogen hatte. – Die von der Hamburger Hochschule für Musik einen Monat nach der Anzeige und zwei Tage nach der Selbstanzeige ausgestellte Urkunde über die regelwidrige Turbopromotion des langjährigen Promotionsausschussvorsitzenden Decker-Voigt, der mit falschen Titeln C3- und C4-Professor geworden war, musste ebenfalls veröffentlicht werden, um zu demonstrieren, dass der renommierte Vorsitzende des Vereins für Wissenschaftsrecht, Univ.-Professor Dr. jur. D. Leuze, in der Deutschen Universitätszeitung zurecht mit dem Satz zitiert wurde, Decker-Voigts Promotion verstoße eklatant gegen die akademischen Konventionalregeln.

Über einen eklatanten Fall von Decker-Voigts Machenschaften und gegenseitigem Nutznießertum sei vorweg berichtet. Der Fall ist schon deswegen bemerkenswert, weil ihn Decker-Voigt am 8.4.2008 dem Oberlandesgericht München vorlegen ließ, das daraufhin die Klage von Decker-Voigts um Milde winselnden Sprachrohr sofort kostenpflichtig abwies.

Die Tanztherapeutin Frau Marianne Eberhard-Kaechele (Monheim/Leverkusen), deren Institut im Netzwerk von Prof. Knill als „Affiliate Institute“ aufgeführt ist und die sich in eine auf der Webseite der Kanzlei Treptow ausgestellte Unterschriftenliste eingetragen hatte, erwarb als eine der Absolventinnen der von Decker-Voigt & Knill gegründeten nicht anerkannten Hochschule in der Schweiz dort einen "Abschluss", der in Deutschland nicht geführt werden darf. Aufgrund dieses Titels wurde sie von der Findungskommission, deren Mitglied sonderbarerweise Decker-Voigt war, auf Platz 1 der Berufungsliste zur Besetzung einer Professorenstelle in Dresden gesetzt. Um ein Haar wäre Frau Eberhard-Kaechele berufen worden. Das Wissenschaftsministerium des Freistaats Sachsen löste allerdings, nachdem es von den Veröffentlichungen über Decker-Voigt Kenntnis erlangt hatte, diese Findungskommission sofort auf. Die Staatsanwaltschaft Köln leitete ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Titelführung gegen Frau Eberhard-Kaechele ein, das gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt wurde. Frau Eberhard-Kaechele stand kurz vor dem Abschluss ihres Promotionsverfahrens an der Privatuniversität Witten-Herdecke, zu dem sie gar nicht hätte zugelassen werden dürfen. Der betreffende Doktorvater, der von Tanz und Tanztherapie ebensoviel versteht wie Decker-Voigt, ist inzwischen entlassen, der vorgesehene Zweitgutachter kam nicht zum Zuge. Wer dieser Zweitgutachter im Netzwerk der gegenseitigen Nutznießer war? Hier die wohl kaum noch erstaunliche Antwort: Prof. Knill, Decker-Voigts langjähriger Geschäftspartner und Rektor jener "nicht anerkannten Hochschule".

Die sich der Flachheit von Decker-Voigts & Co. "Wissen-Schaft" anschließen und identifiziert werden können, demonstrieren, wie recht das Landgericht Hamburg hatte, als es Decker-Voigt geraten hatte, seinen Verbotsantrag vom 3.1.2003 zurückzunehmen, so dass es nicht zu sagen verboten ist,

Decker-Voigt "lenke ab, organisiere Solidaritätsbekundungen, tische unverfroren Lügen auf und diffamiere. Er sei mit dem Hochstapler Gert Postel vergleichbar. Ihm komme es nur auf Profit und dessen Maximierung auf Kosten von Patienten, Studierenden und nicht zuletzt der Wissenschaft an".

Hierzu passen die beiden Urteile des Landgerichts Hamburg vom 6.2.2009:

Hier das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 6.2.2009 zu Decker-Voigts Klage vom 18.3.2008: "Es besteht kein Zweifel, daß Decker-Voigts Karriere die akademischen Konventionalregeln in höchstem Grade verhöhnt. Er spielt den Beleidigten, konstruiert Verschwörungstheorien und Räuberpistolen, vernebelt und lenkt ab, organisiert Solidaritätsbekundungen, tischt unverfroren Lügen auf und diffamiert. Dementsprechend hat das von ihm angerufene Landgericht Hamburg eine stattliche Reihe von Aussagen nicht untersagt, die jeden anderen zu abgrundtiefer Scham erblassen ließen. Nicht so Decker-Voigt und seine Nutznießer, die er mit Titeln, Stellen, Gutachten usw. versorgt hat."  Das Gericht hat Decker-Voigts Klage abgewiesen.

Hier aus dem am selben Tag eingegangenen Urteil des Landgerichts Hamburg zu Decker-Voigts Klage zu dem Satz: "Die von einem Wissenschaftsjournalisten im Jahre 2002 aufgedeckten Fakten lassen sich längst nicht mehr leugnen. Jahrelanger Schwindel zum eigenen Nutzen auf Kosten von Studierenden, Patienten und nicht zuletzt des Steuerzahlers ist aufgeflogen." Auch hierzu hat das Gericht Decker-Voigts Klage abgewiesen

 Wer sind die Teilnehmer an dem Decker-Voigt-Affentheater?  Sie "sagen ja zu Wahrhaftigkeit", tun aber das Gegenteil und wehren sich nicht einmal, wenn der Text nach ihrer Unterschrift geändert wird. Was sind ihre wahren Motive, sich für Decker-Voigts "atypisches" Verhalten zum Affen zu machen? "Schmarotzer leben von ihren Wirten und dienen ihnen dafür: "Mit dem Lob im Munde kommt man besser durch die Runde. Die moderne Wissenschaftspsychologie nennt das den >Bestätigungsfehler<, unter dem alle sozialen Systeme leiden, allen voran der akademische K&K-Betrieb (Konsens & Kollegialität, einschließlich des gelegentlichen dritten K’s für Korrumpierung). Im Englischen müsste man vom C-Betrieb sprechen, womit auch die Cliquenbildung angesprochen wäre. Aber K wie Klüngel ist auch gut."

Decker-Voigts besonders aggressives, vergebens "Hohes Gericht, ich bitte um Milde" winselndes Sprachrohr Stefan M. Flach ist der prototypische Beweis für einen Nutznießer, der von Decker-Voigts Schwindel profitiert.

Udo Baer als der andere Mitverantwortliche der von Decker-Voigt organisierten, im Urteil des Landgerichts Hamburg vom 6.2.2009 genannten  Rufmordkampagne hat sich von Decker-Voigts Erfahrungen in Sachen Hochschulgründungen die Aufwertung seines Bauernhofs zur Fachhochschule versprochen. Welch katastrophales Niveau an seiner Zukunftswerkstatt herrschen muss, vermittelt der Bericht "Decker-Voigt und die Akkreditierung"!

Ehrbare Experten müssen sich die Gleichstellung mit Decker-Voigts winselndem Sprachrohr, das keinerlei Universitätsabschluss besitzt, gefallen lassen. Stefan Flach gibt sich als "Dozent für Berufsrecht" aus, womit der Eindruck entstehen kann, er habe erstes und zweites juristisches Staatsexamen. Der Zustand dieser Sorte von Musiktherapie lässt sich sinnfälliger nicht demonstrieren:

  • Stefan Flach, Eva Frank-Bleckwedel, Isabelle Frohne-Hagemann, Dietmut Niedecken, Norbert Schmedmann und Ralph Spintge

Nachdem Decker-Voigt erfahren hatte, dass sein Promotionsantrag nicht genehmigt werden kann, da die von ihm vorgelegten amerikanischen Zeugnisse unbenotet waren und darauf schließen ließen, dass es sich um Urkunden handelt, die ohne Absolvierung eines ordentlichen Studiums ausgestellt worden waren, schrieb Isabelle Frohne am 8.7.1988 einen fünfseitigen, von Neid und Unterstellungen triefenden Brief an das Kultusministerium Nordrhein-Westfalen:

"Es nimmt uns wunder, warum das Land Zusatzstudiengänge für Musiktherapie einrichtet, bzw. einrichten will, die den Etat der Hochschulen und den öffentlichen Haushalt zusätzlich belasten. Im Sinne einer kostenbewußten Politik der öffentlichen Haushalte dürfte das sicherlich nicht sein.(...) Wir sind der Auffassung, daß hier der Staat in eine ungute Konkurrenz zu den Fachverbänden als privaten Anbietern tritt und das zu Lasten der öffentlichen Haushalte. (...) Es ist zu fragen, ob bei der Einrichtung von solchen Studiengängen (oder auch therapeutischen Grundstudiengängen) die arbeitsmarktpolitische Situation verantwortungsvoll berücksichtigt wird. Es ist derzeit für Musiktherapeuten, Kunsttherapeuten und Kreativitätstherapeuten ungeheuer schwierig, Arbeitsplätze zu finden, insbesondere, da es kaum Planstellen gibt, weil die berufsrechtlichen Voraussetzungen fehlen. Auch bei den Kostenträgern sind entsprechende Positionen in der Regel nicht vorgesehen. (...) Wir denken natürlich auch an die Weiterbildungswilligen, die ein Zusatzstudium absolvieren und glauben, in einen Bereich zu stoßen, der arbeitspolitisch noch entwicklungsfähig ist. Er ist es nicht. Die neueren Bemühungen des Gesetzgebers zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen, aber auch die Praxis der Kostenträger verweist doch eher auf düstere Perspektiven."

Frohnes eigennütziges intrigantes Schreiben konnte die Ausbreitung der künstlerischen Therapien und ihre Etablierung an Hochschulen nicht verhindern. Zu einer hauptamtlichen  Hochschullehrerstelle hat Frau Frohne es nie geschafft. Wer ihre Schriften kennt, wundert sich nicht. Im Februar 2001 besorgte sie Decker-Voigt die Ehrenmitgliedschaft in ihrem Verein. 2008 erhielt sie vom unpromovierten Präsidenten Elmar Lampson endlich den heißbegehrten Titel "Honorarprof." und steht seither als "Frau Prof." auf der Liste des Decker-Voigt-Instituts.    

Pfarrersohn wie Decker-Voigt und dessen Vorgänger Eschen, wird im Urteil des Landgerichts Hamburg vom 6.2.2009 als Beweis für Decker-Voigts Nutznießer, die er mit Titeln, Stellen, Gutachten usw. versorgt hat, eigens namentlich genannt:

"Eckhard Weymann wurde Nachfolger des Klägers auf dessen Stelle als C3-Professor an der Hochschule für Musik in Hamburg. Eine Promotion hatte Herr Weymann zu diesem Zeitpunkt nicht absolviert. 12 Jahre nach seiner Berufung zum Professor wurde er vom Kläger promoviert."

Die Geburt seiner Unterschrift unter Decker-Voigts Rufmordkampagne, die das Landgericht Hamburg als Grund für die komplette Ablehnung von Decker-Voigts Klage anführt, scheint nicht einfach gewesen zu sein. Neun Monate nach Beginn des Affentheaters tat Decker-Voigts engster Mitarbeiter ihm endlich den Gefallen. Seine Karriere ist wahrhaft ebenfalls bemerkenswert. Sie ist offensichtlich ein Teil von Decker-Voigts Kirchturmpolitik. Seit 1990 Nachfolger auf der C3-Stelle von Decker-Voigt, der mittels Einerliste auf die C4-Professur seines mit 60 Jahren in den Ruhestand gegangenen Vorgängers Theodor Eschen hausbefördert worden war, wurde der Instrumentallehrer E. Weymann erst 12 Jahre später promoviert - von Decker-Voigt und zwar nur wenige Wochen nach dessen "regelwidriger" "Turbopromotion"!

Hier ein Einblick in seine Dissertation mit dem Titel "Zwischentöne" (Gießen, 2004), einer Deutung von zwölf Interviews.  Dort bekennt eine Musiktherapeutin und Dozentin für Musiktherapie auf die Frage:

"Spielst du manchmal allein?" "Nein, ich finde es sehr schwierig, ich denke fast, dass es nicht geht. ... An Musiktheorie habe ich nie Spaß gehabt. ... Tonalität interessiert mich nicht. Für die Harmonien interessiere ich mich nicht - interessant. Ich bin doch keine Musikerin, ich bin eine Improvisateurin. Ich bin keine richtige Musikerin" (Weymann, 2004, S. 100 f.). Warum nennt sie sich dann Musiktherapeutin?

Erhellend ist auch der Bericht einer anderen Musiktherapeutin:

"... bei dem Kanzelbehang, den sie für eine Kunstausstellung in einer Kirche entworfen hat. Darauf ist ein unbekleideter weiblicher Unterleib zu sehen. Das Tuch heißt 'Bleibt in mir'. Es ist ein Abbild ihres Körpers" (Weymann 2004, S. 178 f.). Weymann versteigt sich zur Auslegung: "Die Aufschrift 'Bleibt in mir' des Kunstwerks kann in diesem Kontext auf bestimmte Passagen aus dem Neuen Testament (Der erste Brief des Johannes) bezogen werden... Der Evangelist ruft den Gemeinden mehrfach zu: 'Bleibt in ihm' und 'Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.' (1. Joh. 4, 16). (Vermutlich hatte Sonja auch genau diese Verbindung im Sinn. Ich habe sie aber im Interview nicht danach befragt.)" (Weymann 2004, S. 181 f.). "Vermutlich"! Weymann, seit dem 1.3.2006 in Frankfurt tätig, vermutet, fragt aber nicht. Fabulierendes Unterstellen und geschmacklose Übergriffe sind bei "Spekulationstherapeuten" keine Seltenheit (s. Zitate).

Was ist davon zu halten, wenn sich ein solcher Nutznießer der Hamburger "atypischen" (betrügerischen) Verhältnisse mit Ethik befasst?

war in Decker-Voigts "regelwidriger Turbo-Promotion" (Decker-Voigt hat auf Anraten des LG Hamburg auch den Antrag vom 3.1.2003, diesen Ausdruck zu verbieten, mangels Erfolgsaussichten zurückgenommen) - 2 Tage nach seiner Selbstanzeige und 4 Wochen nach der Anzeige des BKMT - Gutachterin der zur Dissertation erhobenen, laut Vorwort "Von Festland und Wellengang" ausdrücklich nicht fachlichen Erzählung von 1998, die mit dem Buchumschlagstext "Prof. Dr. phil. Hans-Helmut Decker-Voigt" versehen ist. Sie ist mitbeteiligt an dem "eklatanten Verstoß gegen akademische Konventionalregeln".

Auf der Rückseite von Decker-Voigts Psychogramm faselt ein Jan Bleckwedel: "Es geht uns alle an."  Es ist ausgeschlossen, dass er als Diplom-Psychologe Decker-Voigts Schwindel nicht durchschaut. Doch fühlt er sich verpflichtet. Eva-Maria Frank-Bleckwedel wurde schließlich an Decker-Voigts Institut ohne Promotion Professorin. Andernorts wird sie mit dem Doktortitel vorgestellt. Sie zählt unbestreitbar zu den Nutznießern von Decker-Voigts Schwindel.

Der unpromovierte Präsident Elmar Lampson ernannte auch den in Decker-Voigts Wohngegend tätigen Zahnarzt und Nichtmusiker zum Honorarprofessor. Kommentar überflüssig.

„Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?“ - zumal wenn der Kopf nicht einmal die Sprache beherrscht, in der es geschrieben steht? Indem somit Smejisters - seiner tatsächlichen Studienabschlüsse wegen Decker-Voigt fraglos haushoch überlegen - leider falsch versteht und sich notgedrungen nur auf jene Passagen beschränkt, die seinen Ansatz als gleichermaßen praxisfremd wie unwissenschaftlich ausweisen, ist sein Elaborat ein plumper Racheakt im Auftrag des Vereinsblatts, dessen Beirat er angehört. Hier die betreffenden Stellen in dem 430 Seiten umfassenden Buch „Musik in der Heilkunde“:

 „Im Verneinen jeglicher Tradition und Ordnung und von Sinn und Gehalt die Quintessenz für (Pädagogik und) Therapie zu erblicken, kann sich nur in Köpfen von Ichlingen (Keupp, 2001) festsetzen, die weder Recht noch Gesetz respektieren und ein subversives Ethos pflegen, das Geschäftemacherei im privaten Ausbildungsunternehmen und mit wertlosen teuren Kassetten zur angeblichen Selbstmedikation als Formalie deklariert und selbst massive Verstöße gegen die Norm und schmarotzerisches Jonglieren mit illegalen Titeln als Lappalien abtut und gar noch als bewundernswert „fortschrittliche“ (H. Smeijsters am 14.2.2003 im Internet) Kreativität heraushebt.“ (S. 127)  

 „Der Begriff Analogie sollte sich nur auf konstruierte, nicht wesenseigene Ähnlichkeiten im Sinne von Metaphern beziehen“ (Hartogh, 2003). Wesenseigen ähnlich sind die Geschichten, aber auch konstruiert. Hartogh (ebd.) empfiehlt, „für verwandte, vergleichbare Strukturen den Homologiebegriff anzuwenden, der empirischen Fragestellungen zugänglich ist."" (S. 179)

„Die Forderung Smeijsters (2003) nach ausschließlich analogen Prozessen in der Musiktherapie verkennt dagegen in ihrer Rigidität, daß sich sein Gewährsmann D. Stern bei der Beschreibung der emotionalen Entwicklung des Kindes zwar elementarer musikwissenschaftlicher Terminologie bedient, diese aber durchaus weder musikphänomenologisch noch musikpsychologisch gemeint hat.“ (S. 148)

"Smeijsters (2003) bezweifelt nicht nur die Bedeutung neurologischer Forschung für die Musiktherapie, sondern meint auch noch, den durchaus bewährten Vergleich von Musik und Sprache, der nicht weniger sinnvoll als die Bildsprache ist, über Bord werfen zu sollen, nur weil sich beide nicht in seine etwas übertrieben enge Sichtweise von Analogie pressen lassen. Nicht nur die Unterschiede zwischen Sprache und Musik, sondern eben auch ihre Gemeinsamkeiten und mehr oder weniger bedeutsamen Besonderheiten ermöglichen verschiedene Zugangsweisen zum überaus komplexen System von Persönlichkeitsstilen und individuellen -störungen." (S. 203)

"In einem rigorosen Einpressen von Musiktherapie in das Prokrustesbett eines Analogiekonzeptes, das nur noch exakt verfolgbare Vorgänge gelten lässt, wie sie in der Natur anzutreffen sind (etwa im Verlauf der Bewegungsentwicklung von Wind bis hin zum Sturm), aber auch genauso gut in der Geräuschentwicklung beim Auto- oder Motorradfahren oder beim Hantieren mit Elektrobohrer oder Sägemaschine usw. registriert werden können, ist für Musik kein Platz mehr." (S. 255)

 „Die Ergebnisse der von der herrschenden, einseitig ausgerichteten Musiktherapieideologie ignorierten und gar in Frage gestellten Hirnforschung (z. B. von Smeijsters, 2003) können in einer soliden Musiktherapie nicht mehr länger vernachlässigt werden.“ (307 f.)

„… verweist Smeijsters darauf, dass er auf dem Hintergrund der Erforschung des Mutter-Kind-Verhaltens durch Daniel Stern bereits zu einer schlüssigen Theorie gefunden habe, anhand derer sich Erfolge in der Musiktherapie erklären ließen. So meint er, die von Stern als „vitality affects“ bezeichneten Energieformen emotionaler Entwicklung seien schon deswegen die geeigneten Kriterien für eine musiktherapeutische Analogie, weil Stern selbst die Terminologie aus der Musik zu Hilfe nimmt. In dieser Terminologie, sofern sie überhaupt passend ist, kommen aber genau die Begriffe, die auf das Eigentliche von Musik hinweisen, gar nicht vor.“ (319 f.) usw.

Smejisters hatte bereits in der 1. Kampagne (2002-2006) Decker-Voigts "atypische Karriere" als "fortschrittlich" gepriesen. Auf sein von Decker-Voigt im Internet ausgestelltes Schreiben vom 14.2.2003 heißt es hier:

"Es wird gar argumentiert, ein Studium sei nicht wichtig, anderes (irreführen, blenden, betrügen?) sei entscheidend. Einer, der sich als "unabhängiger ausländischer Kollege" ausgibt, aber Herrn Decker-Voigt zu Dank verpflichtet ist, findet die eklatanten Merkwürdigkeiten gar "fortschrittlich". Auch wenn es sich um leicht durchschaubare Aktionen handelt, ist es offenbar doch höchste Zeit, nicht nur die Musiktherapie eines Einzelnen, sondern die künstlerischen Therapien insgesamt auf perverse Ethik hin zu untersuchen."

Smejsters Ausnutzung der Bernius-Agitation ist eine primitive Rache.

Die Behauptung von Volker Bernius, alle Punkte zu Decker-Voigts Schwindel seien juristisch entkräftet, ist falsch. Tatsächlich ist kein einziger Punkt von Decker-Voigts vielfachem Schwindel juristisch entkräftet. Prof. Eschen ist der denkbar ungeeignetste Gewährsmann für die Falschbehauptung von Bernius. Eschen ist schließlich ein Hauptverantwortlicher, der Decker-Voigts Schwindel entweder nicht erkannt hat oder bewusst nicht erkennen wollte. Bernius ist Träger des (nach dem Vorbild des BKMT) von ihm selbst (!) und seinem Vereinsblatt entwickelten Preises des ominösen Eschen-Personenkults und missbraucht in dessen Sinn immer wieder erneut seinen Koordinatorposten zur Agitation. Er rächt sich für die Entlarvung seiner "Mitteilungen" in Heft 1/2004 seines Blatts mit Diffamierung und Hetze. Laut Deutschem Presserat ist dagegen nichts einzuwenden, da es sich um Meinungen handelt, die Bernius und seine Vasallen äußern dürfen, auch wenn sie noch so dümmlich und falsch sind: Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Dementsprechend versteckt sich Bernius hinter seiner Verbohrtheit und schützt selbst nach den eindeutigen Gerichtsurteilen vom 6.2.2009 noch vor, die klar und deutlich dargelegten und problemlos für jedermann verständlichen Texte seien für ihn "nicht nachvollziehbar", womit er die Formulierung des von 2003 bis 2008 permanenten Prozessverlierers Treptow vom 3.9.2003 übernimmt. RA Winfried Treptow hat sich damit auf der Homepage seiner Kanzlei nachhaltig blamiert, "die Sozietätsauseinandersetzung endete streitig" (Schreiben der Prozeßbevollmächtigten von RA Treptow vom 23.11.2005 an die Staatsanwaltschaft Münster); RA Treptow hat seither eine neue Adresse. Man sieht: Bernius hat daraus nichts gelernt.

Seit dem 15.10.2002 bis ca. März 2006 lässt Decker-Voigt, der kein Reifezeugnis besitzt, im Internet fettgedruckt verkünden:

 "Wer Fragen unterhalb der Gürtellinie aufwirft dahingehend, ob Prof. Dr. Decker-Voigt überhaupt ein Gymnasium absolviert und das Abitur abgelegt hat, der darf nicht annehmen, daß man sich ernsthaft mit ihm auseinandersetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archivs sind nicht bereit, sich auf diese unterste Ebene einer Auseinandersetzung zu begeben. Nach Auskunft von Herrn Dr. Decker-Voigt werden ab sofort die zutreffenden Veröffentlichungen -egal in welchen Medien- mit den gebotenen rechtlichen Mitteln (Strafanzeigen und Zivilklagen) beantwortet werden."

Dies tut er seither - durchaus auch mit anderen Mitteln; es geht schließlich ums Geschäft. Die Staatsanwaltschaft hat am 28.2.2003 zu Decker-Voigt  mitgeteilt: "Der Beschuldigte ist geständig." Die Anzeige wegen mutmaßlichen Anstellungsbetrugs wurde wegen Verjährung nicht verfolgt. Der gerichtliche Nachweis haufenweise weiterer Behauptungen von Decker-Voigt & Eschen lässt sich problemlos erbringen. Mit ihren Verdrehungen machen sich Bernius und die Mitglieder seines Redaktionsteams zum Affen des Decker-Voigt-Theaters. Von der Propagandalüge der Pfarrisäer, Papazitäten, Werkler und Wirkler leimen lassen sich offensichtlich nur diejenigen, die keinerlei oder nur notdürftige wissenschaftliche Qualifikationen erworben haben, vom um Gnade wimmernden Sprachrohr bis zu den willfährigen Musiktherapie-Professoren, von denen es kein einziger bis zur Habilitation geschafft hat und von denen das Urteil vom 6.2.2009 exemplarisch die von Decker-Voigt promovierten Fachhochschulprofessoren Susanne Metzner (Magdeburg) und Eckhardt Weymann (Frankfurt) als Nutznießer gar namentlich nennt.  Anscheinend stehen sie jener Kategorie nahe, die sich

"entlarvt als Minderwertigkeitskomplex, Neid und irrationaler Haß, der sich bis zu ungeheuerlichen Formulierungen wie "psychische Euthanasie" verirrt. Der Vorwurf einer "psychischen Euthanasie", den der Bremer Prof. Dr. Feuser erhebt (vgl. Musiktherapeutische Umschau 12, 1991, S. 336), erinnert in fataler Weise an ein aus der jüngsten Zeit stammendes vergleichbares Vorgehen aus der Bundesrepublik Deutschland."

Verantwortlich für den Abdruck solch abscheulichen Rufmords wie "psychische Euthanasie" ist Volker Bernius. Damit hat er sich selbst diskreditiert und hat wahrhaftig allen Grund, sich zutiefst zu schämen. Er und seine Vasallen fühlen sich somit zurecht von dem im Buch Gesagten angesprochen:

 "Immer wieder wird denn auch der BKMT um Stellungnahme zu Diffamierungen und Ausgrenzungen angerufen wie in jenem spektakulären Fall von J. Schörkmayr (1989), der – wohl gerade deshalb, weil er die Einseitigkeit und Schieflage musiktherapeutischer Funktionäre ablehnt - aus seinem Können als qualifizierter und engagierter Musiker, der er im Gegensatz zu den meisten jenen ist, heraus mit Behinderten in einer Weise zu musizieren versteht, die die Bezeichnung „Integrative Musiktherapie“ zurecht trägt, da sie Behinderte in das gesellschaftliche Leben integriert und somit als Vorbild für eine musikorientierte und behindertenspezifische Musiktherapie gewertet werden muß (www.noproblem-orchestra.at). Es dürfte nur zu verständlich sein, daß der BKMT, der in seinem Thema zum Symposion 2002 die Frage nach dem Etikettenschwindel aufwarf und sich im weiteren Symposion 2004 mit der Frage der Evaluation in den künstlerischen Therapien beschäftigt, sich von einer Musiktherapie, die sich so nennt, aber im umfassenden Sinn von Musik und ihren anspruchsvollen Anforderungen keine ist, distanziert." (S. 321 f.)

Für Volker Bernius und seine Gefolgschaft gilt unverändert, was im genannten Gutachten festgehalten werden musste:

"Bleibt zu fragen, was einen Professor ... veranlassen mag, mit solchen diskriminierenden Äußerungen einigen Musiktherapiefunktionären Schützenhilfe zu leisten bei der Abqualifizierung mißliebiger Strömungen oder selbst nicht vorzuweisender Erfolge. Während sich jedoch die deutschen medizinischen Standesvertreter und Fachjournale ziemlich einhellig von ähnlichen Geschmacklosigkeiten und Entgleisungen distanzierten..., bietet sich das literarische Organ der Deutschen Gesellschaft für Musiktherapie offenkundig wieder bereitwillig an zur Austragung solcher Schlammschlachten, um die eigene Position zu stärken... Die "Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie" und ihr Mitteilungsblatt "Musiktherapeutische Umschau" repräsentieren die für Musiktherapie, einem Fachberuf mit dem Wort Musik, sonderbare Ideologie... Herausgeber des Mitteilungsblattes ist ein Schulfunkredakteur ohne Hochschulabschluss in Musiktherapie - ein gravierender Mangel, der sich im unkritischen Abdruck dubioser Kampagnen und offensichtlichen Unsinns niederschlägt."

Kriz ist wie Decker-Voigt Senatsmitglied an jener Institution ohne Hochschulstatus, deren Titel weder in der Schweiz noch in Deutschland anerkannt sind und weder dort noch hier geführt werden dürfen (European Graduate School EGS). Kriz ist somit eingebunden in die Aktionen jenes 76jährigen Geschäftspartners, der mit Decker-Voigt zusammen seit 1981 "Institute" und Titelmühlen gründete, die inzwischen ein weltweites Netzwerk bilden, wobei die illegale Titelvergabe in Freiburg im Jahre 2002 verboten wurde und die Titel von der Schweizer Gründung noch nie anerkannt waren und bis heute weder in der Schweiz noch in Deutschland geführt werden dürfen (siehe die amtliche Übersicht über den Stellenwert von Bildungseinrichtungen). Die Ausbildung an der "Beratungsgesellschaft" ist nicht gerade kostengünstig (s. Kosten). Kriz ist dort Dozent. Univ.-Prof. Dr. Kriz' Motiv, seinen entlarvten Geschäftspartnern zur Seite zu stehen, ist also eindeutig. Den Irregeführten, die Strafgebühren wegen illegalen Verwendens des von der EGS verliehenen Titels berappen mussten, sei empfohlen, Decker-Voigt und seine Komplizen Knill & Kriz in Regress zu nehmen.

Auch dieser Nutznießer ließ sich von Decker-Voigt und seinem unpromovierten Präsidenten Elmar Lampson den hauseigenen Doktortitel verleihen, noch dazu in der Sachgruppe Psychologie!. Decker-Voigt wurde schließlich mit einer illegalen Doktorurkunde einer kalifornischen Titelmühle im Fach Psychologie, das er nie studiert hat, C3- und dann C4-Professor.

wurde ebenfalls von Decker-Voigt promoviert und ist ihm wie die anderen,  die unter den "atypischen" Verhältnissen promovieren konnten, ergeben. Wem sie letztlich ihre Stelle zu verdanken hat bzw. wer den Studiengang an der Fachhochschule Magdeburg initiiert und von dem dortigen Ministerium als zuständiger, unentgeltlich arbeitender Gutachter eingesetzt worden war, was 1993 und 1994 viele Fahrten dorthin und viele Verhandlungen und schriftliche Ausarbeitungen mit sich brachte, weiß sie sehr wohl. Trotzdem verhält sie sich wie "die Affen im Affenwald". Im Urteil des Landgerichts Hamburg vom 6.2.2009 wird sie als Beweis für Decker-Voigts Nutznießer, die er mit Titeln, Stellen, Gutachten usw. versorgt hat, ausdrücklich namentlich genannt:

Die Sozialpädagogin Frau Professor Dr. Susanne Metzner wurde vom Kläger promoviert und später als Professorin für Musiktherapie an der Fachhochschule Magdeburg berufen."

zeigt sich ebenfalls für ihre Promotionsmöglichkeit unter Decker-Voigts "atypischen" Verhältnissen erkenntlich. Da auch sie erst 1998 promoviert wurde, nachdem sie sich bereits seit 1984 mit dem Professorentitel schmückte, hätte auch sie in dem Urteil des Landgerichts Hamburg vom 6.2.2009 als Beweis für Decker-Voigts Nutznießer, die er mit Titeln, Stellen, Gutachten usw. versorgt hat, genannt werden können. Indem sie sich im Juni 2009 zur Zweitgutachterin für Barnowski-Geiser hergegeben hat, muss sie als ebenso unglaubwürdig wie der entlarvte Titelschwindler gelten.

hat ebenfalls Decker-Voigts "atypische" Verhältnisse zur Promotion genutzt. Er hat allen Grund sich dankbar zu erweisen, da seine Dissertation keineswegs problemlos akzeptiert worden war. Er rächt sich für die Bemerkungen:

"Für folgende Behauptung von F. Hegi (1998, 224) gibt es keinerlei Anhaltspunkte: „Die verblüffende Übereinstimmung zwischen dem Konzept der Komponente Dynamik mit ihren vier musikalischen Kraftfeldern und der Riemann’-schen Studie über die vier Lebens-Ängste lassen die Annahme zu, daß die Wirkungskomponente Dynamik tiefenpsychologisch sowohl verborgene Forderungen und Ängste berührt und provoziert als auch solche Ängste zu bewegen und in Faszination zu verwandeln vermag.“"  (S. 156)

"Von erheblicher praktischer Relevanz sind die Erkenntnisse von G. Kleinen (1999) zu den Kontingenzen zwischen den von ihm gefundenen Kategorien sprachlicher Inhaltsanalyse, die ergeben, daß die von Smeijsters (2003) gerühmten psychologischen Deutungen von musikalischen Einzelparametern der an der Musikhochschule Hamburg abgelieferten Dissertation von F. Hegi (1998) fragwürdig sind: „Keinerlei auch nur halbwegs verläßliche Zusammenhänge lassen sich zwischen den musikalischen Elementen und Strukturen einerseits und der psychologischen und inneren Wirklichkeit der Musik andererseits nachweisen“ (Kleinen, 1999, 66)." (S. 203)

Warum er hetzt, wo doch über Heidelberg stets nur das Beste gesagt wird, läst sich allenfalls als Rudelmentalität verstehen. Auf die Befunde von Bolay, Hillecke, Nickel u. a. vom DZM wird im Buch immer wieder verwiesen. Selle - er fungiert pikanterweise als Schatzmeister - ist bekannt, wer als externer Gutachter 1986 am Tisch im Stuttgarter Ministerium saß und zusammen mit den Vertretern der Fachhochschule Heidelberg für die Überleitung des Modellversuchs zum Regelstudiengang plädierte. Der damaligen Forderung, daß die Professoren promoviert sein müssen, war er nicht imstande nachzukommen. 

"Die problembezogene, empirisch fundierte Arbeit und Dokumentation am Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung kann nicht hoch genug bewertet werden."

"... die bunte Wiese musiktherapeutischer Praxis durchaus erforschbar ist, wenn es dazu geeignete Erhebungsinstrumentarien gibt. Das darin führende Deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung (Viktor-Dulger-Institut in Heidelberg, www.dzm.fh-heidelberg.de/deutsch/index.htm) DZM e. V., und die Dokumentationsstelle an der privaten Universität Witten/Herdecke (www.musictherapyworld.de) leisten hierzu wertvolle Dienste." (S. 29)

Wie auch der letzte Teil des Zitats beweist, haben Selle und seine Kameraden das Buch nicht gelesen oder sind zum Lesen nicht fähig oder - was am wahrscheinlichsten ist - wollen partout diffamieren, was nicht schwer ist, wenn aus 430 Seiten einige wenige Resümees aus dem Zusammenhang gerissen und nebeneinander gestellt werden. Über alle Zweifel erhaben leisten Musiktherapeuten in anthroposophischen Institutionen unschätzbar hilfreiche Arbeit. Die wenigsten von ihnen orientieren sich jedoch an den Schriften von Rudolf Steiner. Denn dann wären (der Musiktherapie nicht nachweisbare) Folgen zu befürchten, wie sie für den Masern-Ausbruch in NRW (dem Land mit gar zwei anthroposophischen Hochschulen) festgestellt wurden:

"Vor allem drei Gruppen von Verweigerern [von Schutzimpfungen] hat Georg Vogt vom Gesundheitsamt Duisburg ausgemacht: die 'einfachen Impfmuffel', die 'ideologisch verhärteten Anthroposophen' und die 'oberkritischen Gebildeten'... Als besonders gefährdet gelten nach Erfahrungen des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte freilich die Sprösslinge etwas hysterischer Akademiker sowie Waldorf-Schüler. So erkrankten beispielsweise im November 2001 im Kreis Coburg in Oberfranken fast 1200 Menschen an Masern, Ausgangspunkt war eine anthroposophische Schule... Neben den Impfmuffeln und Anthroposophen verzichtet offenbar auch eine dritte Gruppe auf lebenswichtige Impfungen: gebildete Eltern vor allem aus dem Ökomilieu." (DER SPIEGEL 15 v. 10.4.2006, S. 176-178)

Nun ist auch diese alte Frau den Rattenfängern auf den Leim gegangen. "Alter schützt vor Torheit nicht!"   

hetzt gegen den Gründer und ersten Leiter des einst blühenden Studiengangs, in dem sie seit Jahren unterrichten darf. Sie ist an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Zweitgutachters einer Dissertation zur Musiktherapie in Münster angestellt. Eine Dissertation schaffte sie dort nicht. So nutzte sie - wie andere auch in ihrer Lage - am 10.12.2008 lieber die bequemen "atypischen" (betrügerischen) Verhältnisse zur Promotion bei Weymann, den das Landgericht Hamburg in seinem Urteil vom 6.2.2009  als Beweis für Decker-Voigts Nutznießer, die er mit Titeln, Stellen, Gutachten usw. versorgt hat, namentlich nennt. Das Niveau ist entsprechend kläglich. Wo außer an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gibt es sonst die Groteske, dass Personen ohne Universitätsstudium Promotionsgutachten schreiben dürfen?
Wie heruntergekommen der einst blühende Zusatzstudiengang in Münster war, geht aus der Zahl an erreichten Diplomarbeiten hervor. Im Jahr 2005 waren es 4, im Jahr 2006 ebenfalls 4, im Jahr 2007 nur noch 3 und im Jahr 2008 - sozusagen wie bei den zehn kleinen Negerlein - da waren es nur noch 2. Dann wurde der Studiengang eingestellt. Laut Statistik der Universität Münster waren 2006 in allen Semestern des Studiengangs nur noch insgesamt 10 Studierende eingeschrieben, also zu wenig, um die Mindestgröße von wenigstens 3 Teilnehmern für ein Seminar je Semester
zustandezubringen.

auch sie ist Nutznießerin der "atypischen" Verhältnisse unter dem Promotionsausschussvorsitzenden Decker-Voigt, dessen Urkunde aus seiner regelwidrigen Turbopromotion zwei Tage nach Selbstanzeige von der auch hier tätigen Gutachterin Diemut Niedecken unterschrieben ist. Kein Wunder, dass sich auch Sebastian Becker an Decker-Voigts verlogener Rufmordkampagne beteiligt.

ebenso kann sich dieser Nutznießer der "atypischen" Verhältnisse erfreuen. Wieder waren Weymann und Niedecken tätig.

  • aus Taiwan usw.

Nach monatelangem weitgehend erfolglosen Abgrasen der Musiktherapieszene hierzulande traktieren die Decker-Voigt-Anhänger nun das Ausland. Eine vom deutschen Steuerzahler finanzierte Stipendiatin aus Rußland hat dem Drängen nachgegeben, sich dankbar zu erweisen. Und gar ein Fachfremder aus Taiwan, der sich nicht korrekt vorstellt, blamiert sich mit seinen subalternen Behauptungen. Daß der "aus lutherischer Dynastie Stammende" aus der Kirche ausgetreten, später aber opportunistischerweise wieder eingetreten ist, kompensiert auch nicht der Verweis auf die "Katholische Universität" mit Promotion in Philosophie. Hierzu ein Zitat des aufgeflogenen Decker-Voigt:

"Philosophie – das Fach, das den Theologen der katholischen Kirche in der Zeit der Inquisition als Geheimfach galt und das aus Machtgründen den Insidern vorbehalten blieb. Wissen war Macht und die war einzelnen Macht-Habenden vorbehalten. Aus Machthabenden werden oft und rasch Macht-Haber. Es gibt die bekannten davon und es gibt sie in der vornehm-verdeckten akademischen Elfenbein-Turm-Rolle auf dem Schachbrett der akademischen Fächer. Sie haben die Weisheiten mit Löffeln gefressen, verweigern aber ihre geistige Peristaltik vor der Öffentlichkeit."

Die Geheimhaltung seiner Peristaltik braucht man ihm gewiss nicht zu attestieren. Mal seh'n, wer aus Asien, Afrika usw. sonst noch buckelt. Einige sind bereits wieder entfernt.

  • Monika Nöcker-Ribaupierre, Tonius Timmermann, Peter Michael Hamel, Dorothee von Moreau

Der Filz ist offensichtlich. Der Komponist Peter Michael Hamel, Decker-Voigts Hamburger Kollege, ist Mitbegründer des "Freien Musikzentrums München", mit dem die Genannten verbunden sind bzw. waren. Zählt er zu den "Fachleuten für Musiktherapie"? Er maßt sich ein medizinisches bzw. psychologisches Urteil an und staunt über die "Stärke" von Decker-Voigt & Co. Tatsächlich ist die "atypische" Energie mehr als beachtlich. Der von ihr angerichtete Schaden lässt sich hoffentlich durch Aufklärung begrenzen. Hamel sollte sich seinem Beruf widmen, wie die Besprechung in der Süddeutschen Zeitung Nr. 17, S. 53, vom 22.1.2009 zeigt!

hat ebenfalls Decker-Voigts "atypische" Verhältnisse zur Promotion genutzt, siehe die Fußnote, S. 322: "Die auf der BKMT-Tagung ins Blickfeld gerückte Problematik scheint in der Musiktherapie offensichtlich weit verbreitet zu sein. Nicht nur daß im Klappentext der Erzählung von 1998, die am 16.9.2002 als Dissertation anerkannt wurde, sich der Autor unter seinem Photo als „Dr. phil.“, der er nicht ist, vorstellt, und auf S. 237 eine Zeitschrift nennt, die es nicht gibt, und die MTK (Zeitschrift für Musik-, Tanz- und Kunsttherapie) unter „Hochschule für Musik und Theater Hamburg“ einordnet,  obgleich diese nichts mit ihr zu tun hat, erstaunt, sondern auch Monika Nöcker-Ribaupierre, die dort ihren Doktortitel erhalten hat, den Titel der Zeitschrift, in der sie publiziert hat, auf der Homepage der European Music Therapy Confederation (www.musictherapyworld.net/modules/emtc/germany/emtclist.php) fälschlicherweise als „Tanz-, Musik- und Kunsttherapie“ bezeichnet. Getreu der vom engen musikpsychotherapeutischen Horizont ihres nur auf Musikpsychotherapie begrenzten Vereins und der „von diesem elitären musiktherapeutischen Standesbewußtsein ausgehenden Abwertungs- und Ausschlußtendenzen“ (Goll 1993, 228) scheut sie auch nicht davor zurück, eine tendenziöse Darstellung der Situation und Geschichte der Musiktherapie in Deutschland abzuliefern und unterschlägt sowohl die höchstrangigen und einzigen Lehrstuhlinhaber für Musiktherapie an staatlichen Universitäten Deutschlands als auch deren Musiktherapieausbildungen." (= Plural, nicht Singular, wie jener um Gnade wimmernde Wirkler suggeriert, um Unterschriften zu erreichen von solchen, die im Sinne Smejisters selbst nicht lesen und wie jene Subversive nur allzu gern diffamieren.)  

Die folgenden Zitate aus dem Buch, dessentwegen Decker-Voigt in Lüneburg vergeblich prozessiert hatte, erklären unschwer Timmermanns Ärger:

„Angesichts solcher Eskapaden, die gegenwärtig auf die kritiklose Übernahme des höchst fragwürdigen Stellens nach dem rechtsesoterischen Psychoguru Bert Hellinger in die Musiktherapie – z. B. durch T. Timmermann (2003) – ausgeweitet werden, ist die Devise Grawes (1994) „Von der Konfession zur Profession“ gut nachvollziehbar." (S. 319)

1 Sehr lesenswert zur Methode und zum Geschäftsgebaren Hellingers ist das Dossier in „DIE ZEIT“ v. 21.8.2003 (Buchholz, 2003). Eine Sammlung ausführlicher Auseinandersetzungen mit Bert Hellinger findet sich zum Stichwort „Hellinger“ in der Suchmaschine des Forum Kritische Psychologie, München, www.fkpsych.de. (Fußnote S. 319)

Tonius Timmermann, von Decker-Voigt für ein Buchprojekt geködert, bemüht in diesem Affentheater immerhin seinen "Menschenverstand" und geht davon aus, daß dieser "gesund" sei. Er reklamiert den "Ethik-Codex" seiner "deutschen Gesellschaft". Angesichts der infamen Kampagne wirkt diese selbstfabrizierte pseudomoralische Keule lediglich als vorgeschoben. Sie gilt ohnehin nur für Mitglieder, die sich ihre Reglementierung gefallen lassen (müssen).

Nahezu bei jedem der zahllosen Anträge des Geschäftsführers des nach Decker-Voigt benannten Archivs auf Strafverfahren/Klagen kommen neue Fakten ans Licht. So z. B. wurde erstmals am 28.9.2006 bekannt, dass von seinem Antrag auf eine einstweilige Verfügung vom 3.1.2003 nur deswegen drei unwesentliche Punkte übrig geblieben waren, weil das Landgericht Hamburg signalisiert hatte, dass alle anderen Punkte keine Aussicht auf Erfolg hätten. Anstatt es beim damaligen Misserfolg bewenden zu lassen und das Angebot, Decker-Voigt nicht einmal mehr vor Gericht begegnen zu wollen, anzunehmen, wird nach dem Schrotflintenprinzip unentwegt weiterprozessiert. Decker-Voigt & Co. ignorieren hartnäckig die Bekundung von 2002: "Personen, die mit beispielloser Skrupellosigkeit den aus der Presse aufgegriffenen Fragen des um die künstlerischen Therapien besorgten Berufs- und Dachverbands BKMT ausweichen und polarisieren, möchte man nicht einmal vor Gericht begegnen."

Waltraud Barnowski-Geiser, Jg. 1958, führt den verräterischen Titel "Dr. sc.mus.", der bei dem Titelschwindler zu haben ist, wo ihn auch die anderen Nutznießer abgeholt haben. Zweitgutachterin der im Juni 2009 erfolgten Promotion ist Karin Schumacher, die seit 1984 Professorin ist, aber erst aufgrund der betrügerischen Verhältnisse an der Musikhochschule Hamburg von dem entlarvten Vielfachschwindler Decker-Voigt den Doktortitel erhielt. Die beiden Nutznießerinnen propagieren damit die unsäglichen Verhältnisse in Hamburg und an Udo Baers Zukunftswerkstatt, an der Barnowski-Geiser Kurse gibt,. An der Universität zu Köln erhielt sie einen Lehrauftrag von zehn Semesterstunden, die sie zu Blöcken zusammenfassen darf. In der von der Universität zu Köln herausgegebenen Universitätszeitung vom 6.12.2008 heißt es:

„In Kooperation mit der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, einem Institut für kreative Leibtherapie, bietet der Fachbereich Heilpädagogische Musikerziehung/Musiktherapie im Departement Heilpädagogik und Rehabilitation an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln seit dem Sommersemester 2008 nun eine Zusatzausbildung für leiborientierte Kindermusiktherapie an.“  

Als Gipfel der offensichtlich vom Dekan jener Fakultät und jenem ihr angehörenden Prorektor und AQAS-Vorsitzenden genehmigten Dreistigkeit werden den Teilnehmern die Seminare als Elemente der von den Baers auf ihrem Bauernhof durchgeführten kostenintensiven Musiktherapiefortbildung angerechnet. Der Handel sieht also so aus: Die private sog. Zukunftswerkstatt erhält nicht nur einen von der Universität zu Köln bezahlten Lehrauftrag und die kostenlose Nutzung von Räumen und Musikinstrumenten der Universität, sondern darüber hinaus auch noch den beträchtlichen geldwerten Vorteil eingeräumt, die Studierenden, die allesamt Abitur haben und Sonderschullehrer oder Diplom-Heilpädagogen werden wollen, dazu zu bewegen, ihr Geld an das Unternehmen Zukunftswerkstatt, an der hauptsächlich Leute ohne Abitur teilnehmen, hinzutragen. Ob diese Kooperation mit dem Wettbewerbsrecht kollidiert, bedarf dringend der Untersuchung. Außerdem ist hierzu dringend die Rechtsaufsicht des Landes über seine Hochschulen gefordert. Barnowski-Geisers und Udo Baers Coup hat dazu beigetragen, die Akkreditierungsagentur AQAS in Verruf zu bringen: siehe Decker-Voigt und die Akkreditierung.

Geb. 1950, seit 1976 - schon zwei Jahre vor Decker-Voigt also - an der Musikhochschule Hamburg tätig. Wie Decker-Voigt und Peter M. Hamel Mitglied des Senats der an Decker-Voigts "atypischen" Karriere mitverantwortlichen Hamburger Musikhochschule. Das sagt eigentlich alles.

  • Sonstige

Unter Sonstige befinden sich solche, die wissen dürften, wem sie ihre Studiermöglichkeit und Stelle zu verdanken haben. Einige sind gar in den Genuss von Befürwortungen von Forschungsprojekten gekommen, was sie allerdings nicht wissen können, da ein Gutachter zur Verschwiegenheit verpflichtet ist.

Von der Schweigepflicht hatte Decker-Voigt profitiert, als kurz nach Antreten seiner Stelle als C3-Professor ein Verfahren wegen Titelschwindels und Anstellungsbetrugs gegen ihn lief und er daraufhin einen Promotionsversuch unternommen hatte, aber wegen fehlender Voraussetzungen abgelehnt werden musste. Anstatt sich für die erhaltene Förderung dankbar zu erweisen, verfolgt er mit jener Energie, mit der er es ohne Abschluss eines Gymnasiums und irgendeines Hochschulstudiums bis zum Professor gebracht hat, diejenigen, die seine "atypische Karriere" inzwischen kennen, mit Strafanzeigen/Klagen. Bei jedem Verfahren kommen neue, bisher nicht bekannte Fakten zum Vorschein. Seine fehlenden Promotionsvoraussetzungen wurden erstmals in dem von ihm angestrengten und vom Gericht eingestellten Verfahren am 12.7.2005 öffentlich. Nach eigenen Erklärungen des Prozessbevollmächtigten RA Treptow hat Decker-Voigt auf Anraten des LG Hamburg von den acht Verbotsanträgen vom 3.1.2003 mangels Erfolgsaussichten zurecht auch diesen zurückgenommen, er "habe das Vertrauen des Antragsgegners exzessiv mißbraucht."

Trotzdem gibt es noch einige, die ihm folgen, obgleich bzw. weil sie wissen, zu was seine "atypische" Energie fähig ist. Die Wahrheit lässt sich jedoch letztlich nicht unterdrücken. Das hat bereits der Fall Galilei gezeigt.

Aufschlussreich ist sicherlich das Schreiben, das "der 'deutsche Hermann der Musik' - in Anlehnung an Hermann den Etrusker" am 26.5.1987 an die Behörde für Wissenschaft und Forschung gerichtet hat, in dem dieser 26 Jahre amtierende Hochschulpräsident  mit dem Vermerk "Vertraulich!" und "Persönlich!" bezüglich der Dienstaufsichtsbeschwerde vom 2.4.1987 gegen ihn und Herrn Decker-Voigt schreibt:

"... halte ich es aus meiner Fürsorgepflicht für Herrn Decker-Voigt, den Berufungsausschuss und zur Pflege der gutnachbarlichen Beziehungen im internationalen Hochschulbereich für erforderlich, einige Fakten zur Klarstellung zu übermitteln, zumal der nötige Schluss des Briefes an den Herrn Senator weitere Unannehmlichkeiten befürchten läßt."

Der Brief dieses stets schützenden "Kirchturms" endet mit der Bitte "um ein gemeinsames Gespräch."

Das Ergebnis hat Decker-Voigt in seinem "Offenen Brief" vom 1.10.2002 mitgeteilt: Schon damals waren die Verfahren flach gefallen. Nichts davon war an die Öffentlichkeit gedrungen. Dies ist nun glücklicherweise dank eines couragierten Wissenschaftsjournalisten und vor allem dank der bei jedem von Decker-Voigt angestrengten Prozesse bekanntgewordenen Fakten anders. Man darf gespannt sein, welche Fakten nun zutage gefördert werden, wenn die verlangten Listen der Nutznießer der "atypischen" Karriere, die von Decker-Voigt Zeugnisse, Urkunden, Gutachten für Stipendien und  Stellenbesetzungen usw. erhalten haben, vorliegen. Die Listen sind anscheinend derart umfangreich, daß sie bis zu der gesetzten Frist zum 11.2.2008 nicht eingegangen sind.

Decker-Voigt hatte bis zum 4.2.2008 allen Ernstes eine am 6.2.2009 vom LG Hamburg abgelehnte Unterlassungserklärung verlangt, daß er „außerhalb jeglicher Objektivität und ausschließlich aus rein egoistischen persönlichen Motiven andere Personen (die sogenannten Nutznießer) mit Titeln, Stellen und Gutachten usw.“ und „zur Wahrnehmung rein privater Interessen mit Titeln, Stellen und Gutachten usw. versorgt hat.“ Am besten empfiehlt man ihm, angesichts seines egozentrischen Jonglierens mit der Wahrheit und angesichts seines schlechten Gewissens, sofern er ein solches haben sollte, wieder ein neues Buch zu schreiben, wie er dies nach eigenem Bekunden in seinen Krisen, von denen es der Zahl seiner Machwerke nach viele gegeben haben muss, getan hat. - Nachtrag: Dieser Empfehlung ist er tatsächlich nachgekommen und hat damit seinen Charakter schamlos zur Schau gestellt.

Decker-Voigts zahlreiche Nutznießer wie etwa sein um Milde winselndes Sprachrohr mit seiner verlogenen Hetze und die hinter Decker-Voigt stehenden qualitätsscheuen Funktionäre der fusionierenden Vereine, deren Mitglieder den Schwindel größtenteils durchschaut und ihre Unterschrift unter den Hetzaufruf verweigert haben, sowie die Leser der Uelzener Allgemeinen Zeitung, die Decker-Voigt noch immer für einen Psychologen halten, werden lernen müssen, dass er nicht nur die Titel "Ph.D.", "Dr. phil.", "M.A.", sondern auch die Bezeichnung "Psychologe" rechtswidrig geführt hat. Auf Titelschwindel hat der Gesetzgeber bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe vorgesehen. Gleiches gilt laut § 132 StGB für das unbefugte Führen von Berufsbezeichnungen.


Zitate:

Schöne flache Welt

Seit die Erde für rund befunden wurde, hat es das Adjektiv „flach“ nicht leicht. Es gilt als Ausweis geistloser Borniertheit und sozialer Inkompetenz. Wir kennen das: flache Argumente, flache Witze, Flachmänner.

Wenn nicht alles täuscht, hat sich dieser Trend im Jahr 2005 umgekehrt. Denn zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist unsere Welt im Begriff, tatsächlich wieder flach zu werden. Das jedenfalls behauptet das bestverkaufte Wirtschaftsbuch des Jahres; Thomas L. Friedmans brillant geschriebene Globalisierungsstudie „The World Is Flat“. …

"Erstickübung" von Erich Fried:

Tief denken Eindenken ausdenken jetzt nur flach denken
Flach eindenken ausdenken eindenken jetzt nicht mehr ausdenken
Schön stillhalten so bleiben überhaupt nicht mehr denken
oder nur an etwas ganz anderes

Flach wie eine Tiefkühlpizza

In "Begnadete Verkäufer" - Der Jurist Alexander Adolph über seinen Film "Die Hochstapler":

"Stichwort Psychologie der Massen: Manipulation, ein Publikum, das offenbar auch belogen werden will... dann denkt man mitunter: Das ist der absolute Wahnsinn. Wie haben die das glauben können? Wie hat das funktioniert? Aber es hat funktioniert. Nur wie? Sie sind gute Verkäufer, ok. Aber was ist ihr Trick? Was ist es, was sie besser können?"

Musiktherapeuten sind - wie sich unschwer demonstrieren lässt - teilweise nicht imstande, wissenschaftliche Literatur zu verstehen. Wo die Sache hinterfragt wird, fühlen sie sich persönlich angegriffen. Wie ihr Vorbild sind sie beleidigt und schlagen um sich. In der Wissenschaft spielen sie denn auch keine Rolle. Gleichwohl wäre der Decker-Voigt-Skandal und das mit ihm einhergehende Syndrom von Filz, Nutznießertum und Zerfall des Gebiets - man denke nur an die zahlreichen eingestellten universitären Musiktherapiestudiengänge - wohl kaum derart krass, würde sich in ihm nicht eine über sie hinausweisende Tendenz widerspiegeln, die Magnus Klaue unter der Überschrift "Der Geist als Beute. Über die bandenmäßige Reorganisation der deutschen Universitäten" in Konkret 4/April 2008, S. 12-14, in Anlehnung an Max Horkheimer als Racket bezeichnet:

"Das Wort 'Racket' bezeichnet Banden und Cliquen, die sich im Zuge des Zerfalls gesellschaftlicher Ordnung bilden, um die sozial (und meist auch personal) dissoziierten Individuen durch Aufnahme in einen ebenso behütenden wie repressiven Gemeinschaftsverband vor den Folgeerscheinungen ihrer negativen Autonomie zu schützen. Im Gegensatz zur Anonymität der Gesellschaft übernimmt das Racket unmittelbar Wohlfahrts- und Familienfunktionen: 'Der ins Racket Aufgenommene ist gesichert, aber er ist ihm unbedingt verpflichtet. Hingegen hat er nach außen hin kein Gewissen und keine Verantwortung' (Horkheimer).

Die vom Zerfall staatlicher Ordnung freigesetzten emanzipatorischen Kräfte werden vom Racket nicht befördert, sondern ersetzt durch persönlichen Zwang. Der einzelne ist nicht mehr primär von staatlichen Institutionen und anderen Vermittlungsinstanzen abhängig, sondern von den Angehörigen der Gang, die nicht Einsicht in die Notwendigkeit der Achtung von Sachautorität, sondern blinde Gruppenloyalität einfordern.

Verbindlichkeiten richten sich nur noch nach der Frage, wem man 'etwas schuldet', nicht danach, wem man geistigen Respekt zollt oder mit wem eine Kooperation sich inhaltlich anbietet."

"Ein Racket ist eine unter sich verschworene Gruppe, die ihre kollektiven Interessen zum Nachteil des Ganzen durchsetzt" (Horkheimer).


Skandal

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